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relative_risk_confusion
Dieser Fehler tritt auf, wenn relative Risikoveränderungen (Prozent von Prozent) mit absoluten verwechselt werden, was Effekte viel größer oder kleiner erscheinen lässt. Es ist wohl die am häufigsten ausgenutzte statistische Verwirrung in Gesundheitsjournalismus und Pharmamarketing.
Eine Medikamentenwerbung behauptet: ‚Reduziert das Herzinfarktrisiko um 50%.' Klingt dramatisch. Aber wenn das Basisrisiko 2 von 1.000 ist, sinkt es auf 1 von 1.000 — eine absolute Risikoreduktion von nur 0,1%.
Binäre (Ja/Nein) Fragen, die ein LLM beantworten muss, um diesen Aspekt zu identifizieren: