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Cross-dimensionale Analyseperspektiven auf TellDears Reasoning-Taxonomie — Hollow Rhetoric, Toxic Discourse, Media Bias und Discrimination Detection. Aspekte gruppiert nach analytischer Sichtweise statt rein taxonomischer Klasse.
Sprache, die Bedeutung simuliert, ohne Inhalt zu liefern
Leerlauf-Rhetorik bezeichnet Kommunikationsmuster, die bedeutungsvoll klingen, aber keinen handlungsrelevanten Inhalt transportieren. Es sind keine logischen Fehlschlüsse oder bewusste Manipulation — sondern ritualisierte Phrasen, die Sendezeit, Zeitungsspalten und politische Reden füllen, ohne dass jemand danach klüger wäre. Häufig in Politik, PR und Medien.
Erkennung von rassistischen, sexistischen und anderen diskriminierenden Sprachmustern
Diese Linse erkennt diskriminierende Sprachmuster — von offenem Hass bis zu subtiler kodierter Sprache. Diskriminierung in der Kommunikation ist kontextabhängig und kulturell verschieden. Diese Linse kennzeichnet Muster und erklärt WARUM etwas diskriminierend sein kann, nicht nur DASS es das ist. Sie arbeitet auf einem Spektrum, nicht in binären Urteilen.
Absichtliche Kommunikationsmuster, die darauf abzielen, Diskurse zu schädigen, zu entgleisen oder zu zerstören
Toxische Diskursmuster sind absichtliche kommunikative Handlungen, die über logische Fehlschlüsse oder kognitive Verzerrungen hinausgehen. Sie werden eingesetzt, um zu schaden, einzuschüchtern, zu erschöpfen oder zum Schweigen zu bringen — nicht um Wahrheit oder Verständnis zu suchen. Diese Linse identifiziert böswillige Kommunikation: Trolling, koordinierte Angriffe, Gaslighting, identitätsbasierte Manipulation und systematische Diskurssabotage. Anders als Fehlschlüsse werden diese Muster durch Absicht definiert. Sie zu erkennen ist der erste Schritt zum Schutz eines gesunden Diskurses.
38 Verzerrungsmuster in der Medienkommunikation (Table of Media Bias Elements 2025)
Media Bias erkennt systemische Muster in der Berichterstattung, die das öffentliche Verständnis verzerren ohne explizit zu lügen — selektive Rahmung, asymmetrische Gewichtung, ausgelassener Kontext, Quellen-Bias und Präsentations-Entscheidungen, die die Wahrnehmung formen. Genutzt von Medienkompetenz-Lehrenden, Journalisten zur Selbstauditierung und Forschern in der Nachrichtenökosystem-Analyse.
Die sechs Dimensionen (D1–D6) klassifizieren jeden Aspekt eindeutig nach seiner Natur — logischer Fehlschluss, kognitive Verzerrung, statistischer Fehler etc. Linsen schauen quer dazu: Sie gruppieren Aspekte aus mehreren Dimensionen nach einer analytischen Perspektive — etwa "Wo manipuliert die Sprache durch Leerlauf?" (Hollow Rhetoric) oder "Wo ist das Reporting voreingenommen?" (Media Bias). Ein Aspekt kann zu mehreren Linsen gehören.