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multiple_comparisons_problem
Der Fehler, viele Tests durchzuführen, ohne die steigende Wahrscheinlichkeit für falsch-positive Ergebnisse zu berücksichtigen. Werden 20 unabhängige Tests bei Alpha 0,05 gemacht, liegt die Chance für mindestens einen Fehler bereits bei 64 %.
Eine Hirnscan-Studie testet 100.000 Punkte (Voxel). Bei p < 0,05 werden allein durch Zufall 5.000 Punkte „Aktivität“ zeigen, was zu falschen Gehirnkarten führt.
Ein Pharmaunternehmen testet ein neues Medikament auf 50 verschiedene Nebenwirkungen gleichzeitig. Bei einem Signifikanzniveau von 5 % würde man rein zufällig bei etwa 2–3 Nebenwirkungen einen 'signifikanten' Effekt finden – auch wenn das Medikament völlig harmlos ist.
Ein Social-Media-Analyst untersucht, ob der Wochentag eines Posts (7 Optionen), die Uhrzeit (4 Zeitfenster), die Farbe des Titelbilds (5 Varianten) und die Länge des Textes (3 Stufen) den Erfolg beeinflussen. Bei 19 gleichzeitigen Tests ist es fast sicher, dass mindestens ein 'signifikantes' Ergebnis rein zufällig entsteht.
Binäre (Ja/Nein) Fragen, die ein LLM beantworten muss, um diesen Aspekt zu identifizieren:
Werden viele statistische Tests am selben Datensatz durchgeführt?
Typ: binaryWurde die Signifikanzschwelle (Alpha) nicht für die Anzahl der Tests angepasst?
Typ: binaryDer Fehler, viele Tests durchzuführen, ohne die steigende Wahrscheinlichkeit für falsch-positive Ergebnisse zu berücksichtigen. Werden 20 unabhängige Tests bei Alpha 0,05 gemacht, liegt die Chance für mindestens einen Fehler bereits bei 64 %.
Jeder Test für sich wirkt legitim. Die kumulative Fehlerquote ist für Menschen schwer zu greifen.
Wende Korrekturen an (Bonferroni, FDR). Unterscheide explorative von konfirmatorischen Tests.
Genomik, Hirnforschung, klinische Studien mit vielen Endpunkten.
Nutze diese Tools, um diesen Aspekt zu erkennen, zu analysieren oder zu trainieren.