🧪 Diese Plattform befindet sich in der Beta-Phase. Funktionen können sich ändern und es können Fehler auftreten. Danke für dein Feedback!
source_selection
Selektive Quellenauswahl liegt vor, wenn ein Sprecher oder Medium systematisch Quellen auswählt, die ein vorbestimmtes Narrativ bestätigen, während gleichermaßen glaubwürdige Quellen mit widersprechender Evidenz oder Perspektiven ausgeschlossen werden. Anders als Cherry Picking (das Daten auswählt) operiert die selektive Quellenauswahl auf der Ebene, wer zu Wort kommt — welche Experten zitiert, welche Studien herangezogen, welche Zeugen befragt werden. Das Ergebnis ist ein künstlich einseitiges Bild, das gut belegt erscheint.
Ein Nachrichtenbericht über Klimapolitik interviewt drei industriefinanzierte Ökonomen, aber keine Klimawissenschaftler oder Umweltökonomen.
Eine Dokumentation über Ernährung zeigt ausschließlich Befürworter einer einzigen Ernährungsphilosophie und ignoriert den breiteren wissenschaftlichen Konsens.
Eine politische Talkshow lädt durchgehend Gäste von einem Ende des politischen Spektrums ein und erzeugt den Eindruck, die Expertenmeinung unterstütze einheitlich die Position einer Partei.
Binäre (Ja/Nein) Fragen, die ein LLM beantworten muss, um diesen Aspekt zu identifizieren:
Sind die zitierten Quellen überwiegend einseitig und unterstützen durchgehend eine einzige Perspektive?
Typ: binaryWerden glaubwürdige Quellen mit gegensätzlichen Standpunkten oder widersprechender Evidenz ausgeschlossen oder unterrepräsentiert?
Typ: binaryScheint die Quellenauswahl darauf ausgelegt, ein vorbestehendes Narrativ zu bestätigen, statt ein ausgewogenes Bild zu präsentieren?
Typ: binarySelektive Quellenauswahl liegt vor, wenn ein Sprecher oder Medium systematisch Quellen auswählt, die ein vorbestimmtes Narrativ bestätigen, während gleichermaßen glaubwürdige Quellen mit widersprechender Evidenz oder Perspektiven ausgeschlossen werden. Anders als Cherry Picking (das Daten auswählt) operiert die selektive Quellenauswahl auf der Ebene, wer zu Wort kommt — welche Experten zitiert, welche Studien herangezogen, welche Zeugen befragt werden. Das Ergebnis ist ein künstlich einseitiges Bild, das gut belegt erscheint.
Das Vorhandensein benannter Quellen und Zitate erzeugt den Anschein journalistischer Sorgfalt. Das Publikum nimmt an, dass die Berichterstattung ausgewogen sein muss, wenn Experten konsultiert wurden. Es überprüft selten, ob gleich qualifizierte Experten mit gegenteiligen Ansichten bewusst ausgeschlossen wurden.
Untersuche den Quellenpool: 'Wer wurde konsultiert und wer wurde ausgelassen? Sind alle relevanten Perspektiven vertreten? Haben die Quellen Interessenkonflikte?' Achte auf Vielfalt bei Expertise, institutioneller Zugehörigkeit und Standpunkt. Vergleiche die Berichterstattung mehrerer Medien.
Verbreitet in parteiischen Medien, die wiederholt ideologisch gleichgesinnte Kommentatoren präsentieren, in Pharma-Berichterstattung, die nur firmengesponserte Forscher zitiert, in politischer Berichterstattung, die nur Vertreter einer Partei interviewt, und im Tech-Journalismus, der sich ausschließlich auf Brancheninsider stützt.
Nutze diese Tools, um diesen Aspekt zu erkennen, zu analysieren oder zu trainieren.