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wishful_thinking
Wunschdenken ist eine kognitive Verzerrung, bei der die Wünschbarkeit einer Überzeugung die Einschätzung ihrer Wahrheit beeinflusst. Menschen glauben Dinge, weil sie wollen, dass sie wahr sind, nicht weil die Evidenz sie stützt. Diese Verzerrung wirkt an der Schnittstelle von Emotion und Kognition: Wünsche verzerren die Wahrscheinlichkeitseinschätzung, die Bewertung von Evidenz und die Informationssuche. Sie ist verwandt mit, aber verschieden vom Optimismus-Bias — Wunschdenken betrifft speziell den kausalen Einfluss des Wunsches auf die Überzeugungsbildung, nicht nur eine allgemein positive Grundhaltung.
"Die Biopsie wird bestimmt negativ sein — ich war immer gesund und ernähre mich gut. Es kann auf keinen Fall Krebs sein."
Ein Startup-Gründer ignoriert wiederholte Warnzeichen sinkender Nutzerzahlen und sagt zu seinen Investoren: 'Das ist nur eine vorübergehende Delle. Ich spüre es einfach — unser Produkt ist zu gut, um zu scheitern. Im nächsten Quartal explodieren die Zahlen garantiert.' Eine nüchterne Datenanalyse findet nicht statt.
Kurz vor der Wahl sagt eine Parteimitglied: 'Ich mache mir keine Sorgen um die schlechten Umfragewerte. Die Menschen lieben unsere Kandidatin wirklich — das sehe ich bei jedem Wahlkampfstand. Sie wird haushoch gewinnen.' Die konkreten Umfragedaten werden dabei konsequent ausgeblendet.
Binäre (Ja/Nein) Fragen, die ein LLM beantworten muss, um diesen Aspekt zu identifizieren:
Bildet oder hält die Person eine Überzeugung hauptsächlich deshalb aufrecht, weil sie angenehm oder tröstlich ist?
Typ: binaryWird die Überzeugung trotz unzureichender oder gegenteiliger Evidenz aufrechterhalten?
Typ: binaryWürde die Person diese Überzeugung wahrscheinlich nicht vertreten, wenn sie emotional neutral oder unangenehm wäre?
Typ: binaryWunschdenken ist eine kognitive Verzerrung, bei der die Wünschbarkeit einer Überzeugung die Einschätzung ihrer Wahrheit beeinflusst. Menschen glauben Dinge, weil sie wollen, dass sie wahr sind, nicht weil die Evidenz sie stützt. Diese Verzerrung wirkt an der Schnittstelle von Emotion und Kognition: Wünsche verzerren die Wahrscheinlichkeitseinschätzung, die Bewertung von Evidenz und die Informationssuche. Sie ist verwandt mit, aber verschieden vom Optimismus-Bias — Wunschdenken betrifft speziell den kausalen Einfluss des Wunsches auf die Überzeugungsbildung, nicht nur eine allgemein positive Grundhaltung.
Das Anerkennen unangenehmer Wahrheiten ist psychologisch kostspielig. Wunschdenken dient als emotionaler Puffer, der Angst reduziert und ein Gefühl der Kontrolle bewahrt. Das Gehirn verarbeitet bevorzugt Informationen, die mit gewünschten Ergebnissen übereinstimmen.
Frage: 'Würde ich das glauben, wenn ich nicht wollte, dass es wahr ist?' Suche aktiv nach widerlegender Evidenz. Überlege, was jemand ohne emotionalen Einsatz am Ergebnis aus derselben Evidenz folgern würde.
Häufig bei Gesundheitsentscheidungen (Ignorieren von Symptomen), Finanzplanung (Annahme von Best-Case-Szenarien), Beziehungsdynamiken (Ignorieren von Warnsignalen), Klimawandelleugnung und strategischer militärischer/geschäftlicher Planung.
The tendency to overestimate the probability of positive events and underestimate the probability of negative events happening to oneself. While general risk awareness may be accurate, personal risk assessment is systematically skewed toward optimistic outcomes.
Filtering out contradicting information, only accepting confirming data.
The tendency to maintain beliefs even after the evidence that originally supported them has been thoroughly discredited. Once a belief has been formed and integrated into a person's worldview, it takes on a life of its own, independent of its original evidential basis.
The deliberate decision to avoid information that might be useful but is expected to be uncomfortable, threatening to current beliefs, or emotionally painful. Unlike ignorance, this is active avoidance of available knowledge.
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